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Die Meerforelle
Meerforellen Angeln Fehmarn
Meerforellen Angeln Ostsee / Bilder
Meerforellen Infos
Meerforellen Angeln / Wetter, Temperatur, Wind und Strömung Meerforellen Angeln Ostsee / Köder
- Meerforellen gehören zur Familie der Forellenfische: "Salmoniden"
- die Meerforellen zählen zur Gattung: "Salmo"
- der lateinische Name der Art "Forelle" lautet: "Salmo trutta"
- die Unterart Meerforelle trägt den lat. Namen: "Salmo trutta trutta"
- als weitere Unterarten wären noch die Seeforelle "Salmo trutta lacustris"
und die Bachforelle "Salmo trutta fario" zu nennen
Welche Salmoniden Art wurde gefangen:
Weiter unten auf dieser Seite wurden Merkmale aufgeführt, mit deren Hilfe man
vielleicht etwas besser den
Unterschied zwischen
Meerforelle und Lachs feststellen kann. Auch einige Infos zum unterscheiden
von Meerforelle und Regenbogenforelle, den sogenannten Steelhead's sind
dort zu finden.
Umgangssprachliche Bezeichnungen, Synonyme und Namen :
Im normalem Sprachgebrauch wird die Meerforelle nach meiner Info, nicht nur
vom Angler sondern auch von vielen anderen Personen oft mit ganz anderen Namen
bezeichnet. Also nicht wundern, wenn z.B. von einer Lachsforelle, einem
Ostseelachs, Seatrout, Silberlachs, dem Ostseesilber oder von Mefo's oder
Trutten die
Rede ist. Es werden sicherlich noch viele weitere phantasievolle Namen im Umlauf
sein. Das die eine oder andere dieser alternativ benutzten Bezeichnungen, rein
wissenschaftlich gesehen den Nagel nicht unbedingt auf den Kopf treffen muss
ist wohl jedem klar. Wer im Web auf der Suche nach Infos ist, sollte am besten
die Bezeichnung "Meerforelle" oder den lateinischen Namen "Salmo trutta trutta"
als Suchbegriff verwenden.
Infos über weitere Begriffe und Namen die sich auf die Lebenssituation der
Meerforellen beziehen:
- Grönländer:
Mit dem Namen Grönländer werden in der Regel kleine, silberne und
noch nicht geschlechtsreife Meerforellen bezeichnet. Diese recht oft noch
untermaßigen Fische, haben ihren ersten Laichaufstieg in die Flüsse noch vor
sich.
- Infos zum Parr / Smolt:
Kleine, maximal zwei Jahre alte Meerforellen, bis zu einer Größe
von ca. 15 cm bezeichnet man als "Parr". Mit dem Begriff "Smolt" bezeichnet
man Meerforellen die zwei bis drei Jahre alt sind, eine Größe von ca. 20 -
30 cm aufweisen und auf dem Weg ins Meer sind.
- Blanke Meerforellen:
Blanke Mefos tragen ein silberfarbenes und recht lose sitzendes
Schuppenkleid. Schon die geringste Berührung, das Keschern oder die recht
heftigen und ruckartigen Bewegungen beim Drill können dazu führen, dass sie
ihre Schuppen verlieren. Im Gegensatz zu den silberblanken Meerforellen, tragen
die "braun gefärbten Auf- und Absteiger" eher fest sitzende Schuppen.
- Braune- gefärbte Meerforellen:
Bräunlich gefärbte Meerforellen mit einem fest sitzenden
Schuppenkleid sind Tiere, die sich auf dem Weg zum Laichgebiet befinden.
Tiere die nach dem vollendeten Laichgeschäft wieder auf dem Rückweg zum Meer sind, weisen ebenfalls diese Färbung auf.
Somit kann diese Färbung auf einen Aufsteiger oder Absteiger hinweisen.
Die von den Laichtätigkeiten gezeichneten und stark abgemagerten Absteiger,
lassen sich aber trotz gleicher brauner Färbung auf Grund ihrer schlechten
Verfassung von den aufsteigenden Meerforellen recht gut unterscheiden.
Sind die Rückkehrer erst einmal wieder im Meer angekommen, nehmen sie
schnell wieder ihr ursprüngliches silberblankes Aussehen an. Finden dann
diese ausgemergelten Absteiger nach ihrer Rückkehr noch ein entsprechendes
Nahrungsangebot im Meer vor, erholen sie sich zusehends von den
anstrengenden Laichstrapazen. Unter optimalen Bedingungen
schaffen es die gierigen Meerforellen, sich schon nach relativ kurzer Zeit
wieder ihre alte Körperfülle anzufressen.
Egal ob es sich um Auf- oder Absteiger handelt, beim Meerforellenangeln
sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass bräunlich gefärbte Fische,
nach dem Fang so schonend wie möglich gehändelt und wieder ins Meer
zurückgesetzt werden.
- Infos zum Aufsteiger / Absteiger:
Als Aufsteiger werden Meerforellen bezeichnet, die das Meer
verlassen um in den süßwasserhaltigen Flüssen in Richtung ihrer Laichgebiete
"aufzusteigen". Als Absteiger werden die Tiere bezeichnet, die nach dem
Laichgeschäft versuchen wieder in entgegengesetzter Richtung das Meer zu
erreichen.
- Überspringer:
Die vom Angler als Überspringer bezeichneten Mefos sind laichfähige Fische,
die eine Laichperiode "überspringen" und sich nicht
am Aufstieg in die Flüsse beteiligen. Es wird vermutet, dass dieses
Verhalten als Schutzfunktion dienen soll. Sollte z.B. aus irgendwelchen
Gründen eine ganze Population beim Laichgeschäft sterben, könnte dann
diese eiserne Reserve an Meerforellen im darauf folgenden Jahr wieder für
Nachwuchs sorgen.
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Nahrung der Meerforellen:
Zum typischen Beutespektrum der Meerforellen zählen allerlei kleine Meerestiere
wie z.B.
Garnelen,
Würmer und
Tangläufer.
Aber auch Fische wie der Hering,
Seestichling oder der kleine Sandaal (auch Tobiasfisch genannt) gehören zum
Nahrungsspektrum der Meerforellen. Auch Fischbrut und Insekten werden nicht
verschmäht. Selbst kleinere Artgenossen können sich keinesfalls sicher fühlen
und kommen somit auch als Nahrung in Frage.
Heimat der Tangläufer, ein Wald aus Seetang an der Ostküste Fehmarn's
Oftmals kommt bei dem einen oder anderen Angler die Frage auf:
Was ist ein Tangläufer ?
Die schon weiter oben erwähnten, sogenannten
Tangläufer, sind kleine krebsartige
Tiere die in
Seetangwäldern,
Seegraswiesen oder zwischen den Lücken der mit
Algen bewachsenen Steinen leben. Das wären z.B. Meerasseln, Mysis, kleine
Garnelen und viele weitere krebsartigen Meeresbewohner, die auf der
Nahrungsliste der Meerforellen oder anderer Meeresbewohner stehen. Auf den nachfolgenden drei Fotos (siehe
auch unter Fehmarn Bilder) sind Biotope
der Ostsee zu sehen, in denen sich diese kleinen krebsartigen Meerestiere bevorzugt aufhalten.

Seetang |

Seetang bei Niedrigwasser |

Seetangwald |
"Die Bilder vom Seetang zum Vergrößern bitte anklicken"
(siehe "hier" wen es mal
nicht funktioniert)
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Infos zum Unterschied zwischen Meerforelle und Steelhead:
Nicht nur beim Angeln auf Fehmarn kommt es immer mal wieder vor, dass man statt einer Meerforelle
eine Steelhead an den Haken bekommt. Diese Steelheads sind meines Wissens nach
Regenbogenforellen die im Salzwasser leben. Es kommt nicht gerade selten vor,
dass man Fische an die Angel bekommt die aus einer Zuchtanlage getürmt sind und sich
über die Flüsse in die
Ostsee abgesetzt haben. Am einfachsten kann man die Meerforellen von den
Steelheads unterscheiden, wenn man sich die Schwanzflosse anschaut. Im Gegensatz
zur Meerforelle oder dem Lachs, haben die Steelheads etliche schwarze Punkte in der Schwanzflosse.
Die schöne Färbung der Regenbogenforellen sollte man nicht als Merkmal
heranziehen um diese beiden Arten von Salmoniden zu unterscheiden. Je
länger sich diese Regenbogner im Meerwasser aufhalten, um so mehr verfärben sie
sich in Richtung "silberblank". Von den ursprünglichen
Regebogenfarben ist nach einem längeren Aufenthalt im Meer in der Regel nichts
mehr zu sehen.
Unterschied zwischen Meerforelle und Lachs:
Wer eine Meerforelle von einem Lachs unterscheiden will, kann sich am
besten an der gepunkteten Zeichnung des Schuppenkleids, der Stärke der Schwanzwurzel und an
der Form der Schwanzflosse orientieren. Bei der Meerforelle verteilen sich die
schwarzen Punkte über die gesamte Körperoberfläche, während sich beim Lachs
diese überwiegend nur oberhalb der Seitenlinie befinden. Wie schon weiter oben
erwähnt, findet man weder bei Lachs noch Meerforelle diese schwarzen Punkte in
der Schwanzflosse. Die Schwanzwurzel einer
Meerforelle weist im Gegensatz zum Lachs einen sehr viel dickeren Schwanzstiel
auf. Das Ende der Schwanzflosse hat beim Lachs eine deutlich keilförmige
Einbuchtung. Bei der Meerforelle schließt die Schwanzflosse mit einer fast
geraden senkrechten Linie ab.
Infos zur Lebensweise der Meerforellen:
Das Verhalten und die Lebensweise einer Meerforelle ähnelt sehr dem Lachs.
Nach meiner Info wandern auch die Meerforellen zum Laichen die süßwasserhaltigen
Flüsse hoch. Am Ende der Laichzeit kehren Sie dann wieder zum Meer zurück. Der
Wanderfisch Meerforelle hält sich im Gegensatz zum Lachs beim Ablaichen eher in
küstennahen Flussregionen auf. Beim Aufstieg in die Flüsse, werden dem
entsprechend die laichfähigen Meerforellen kräftemäßig bei weitem nicht so stark
gefordert wie die Lachse. So verwundert es nicht, dass wesentlich
weniger Meerforellen an den Folgen des Laichgeschäftes sterben wie bei den
Lachsen. Wenn man den vielen Beschreibungen und Infos zur Laichwanderung glauben
schenken darf, fällt die Sterblichkeitsrate bei den Meerforellen in der Regel
eher gering aus.
Bei der Lachswanderung sieht das ganz anders aus, dort überleben ca. 95 % der
Salmoniden das Laichgeschäft nicht! Deshalb spricht man in diesem speziellen
Fall von einem Massensterben.
Wie gesagt, bei den Meerforellen trifft das nicht zu und in der Regel
erreichen viele der Absteiger wieder das Meer. Dort erholen sie sich dann
zusehends von den anstrengenden Laichstrapazen. So ist es kein Wunder, dass
Meerforellen nachdem Sie in die Ostsee oder andere Meere zurückgekehrt sind, im
Gegensatz zum Lachs oft mehrmals in ihrem Leben wieder zum Laichen die Flüsse hochwandern.
Es wird sicherlich auch noch Angler geben, die sich
nicht nur für die Meerforellen Infos interessieren. Deshalb habe ich noch weitere
Tipps zum Thema "Angeln auf Fehmarn" auf meiner Webseite eingefügt. Auf der
Unterseite Hochseeangeln
Fehmarn wurden unter anderem auch noch Tipps zum Kutterangeln und Infos zur
Freizeitgestaltung- und Unterkunft auf Fehmarn aufgeführt.
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