|
|
Meerforellen Angeln
Meerforellen Angeln Fehmarn
Meerforellen Angeln Ostsee / Bilder
Meerforellen Infos
Meerforellen Angeln / Wetter,
Temperatur, Wind und Strömung
Meerforellen Angeln Ostsee / Köder
Meerforellen Angeln in der Ostsee bei Fehmarn:
Wer
auf Meerforellen angeln möchte, kann auf der Insel Fehmarn
mit
seinen ca. 80 km langen, an der Ostseeküste entlanglaufenden Stränden auf sicher
viele schöne Küstenabschnitte finden, die sich ideal zum
Angeln auf Meerforellen
eignen. Wer auf Fehmarn fischen möchte, sollte sich nicht nur auf die vielen
Angelsport Infos und Bilder aus dem Web verlassen. Viel mehr sollte sich jeder
Angler mal vor Ort die Mühe machen, die auf Fehmarn befindlichen Küsten- und
Strandabschnitte per Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden. Auf sicher werdet Ihr
dabei feststellen, dass sich an Fehmarn's Küsten auch wunderschön gelegene
Naturstrände (siehe
Fehmarn Bilder und
Karte)
befinden. Diese Strände sind auf Fehmarn mit Ausnahme vom
Südstrand von ihrer
Bodenstruktur so beschaffen, dass sie sich geradezu zum Meerforellen
angeln anbieten. Wie auf einigen meiner Bilder zu sehen ist, sind gerade diese
natürlich belassenen Strandregionen auf Fehmarn oft mit großen Findlingen (siehe
auch
Sonnenuntergang Bilder) und vielen kleinen Steinen durchsetzt. Da sich diese
Steine nicht nur am Strand sondern auch im Wasser befinden, bieten die Lücken in
diesem zerklüfteten Bodengrund den Kleinstlebewesen und Fischnährtieren der
Ostsee ideale Voraussetzungen zur Ansiedelung.
"Die Bilder vom Meerforellen Angeln zum Vergrößern bitte anklicken"
(siehe "hier" wen es mal
nicht funktioniert)
So
verwundert es nicht, dass die
Meerforelle
auf ihren Streifzügen gerade die Natur belassenen Strände (siehe auch
Luftbilder Fehmarn)bevorzugt
aufsucht. Schließlich findet sie in solchen Unterwasserlandschaften, zur
richtigen Zeit und bei passenden Wetter und Wassertemperaturen alles was sie
braucht. Zum einen findet sie zwischen dieser durchwachsenen Unterwasserfauna
reichlich Nahrung in Form von z.B. Krebstieren, Garnelen, allerlei Würmer,
Fischbrut, Heringen und anderen kleinen Fischen die in der Ostsee ansässig sind.
Zum anderen bieten die
teilweise
aus dem Wasser ragenden großen Steine den Meerforellen ein gewisses Maß an
Deckung. Dazu kommt, dass sich die Wellen in der Ostsee an diesen Findlingen
brechen. Durch die starken Strömungen an diesen Stellen werden viele Futtertiere
hochgespült. Diese wiederum dienen vielen Meeresfischen wie z.B. dem Dorsch,
Seehasen, Steinbutt, der Scholle, der Meeräsche oder dem Aal als
Nahrungsgrundlage. Es ist also kein Wunder, dass sich an solchen markanten
Stellen auch die Meerforellen einfinden, um vieleicht den einen oder anderen
kleinen Krebs, Sandaal oder Jungfisch zu erbeuten. Da die Bodenstrukturen an
Fehmarn's Stränden mitunter ganz unterschiedlich ausfallen, finden sich nicht
nur Angler am Wasser ein, die mit der Spinn- Sbirolino- oder Fliegenrute auf
Meerforellen angeln wollen.
Auch
das Brandungsangeln hat auf der Ostseeinsel Fehmarn viele Anhänger. Wer darauf
achtet, kann schon bei der Anreise die Brandungsangler rechts neben der
Fehmarnsundbrücke am Strand von Miramar entdecken. Es bieten sich
natürlich auch noch etliche andere Strände auf der Insel zum Brandungsangeln an.
Aber dieses spezielle, in der Nähe der Beelitz-Werft liegende ca. 100m lange in
den Sund hineinragende Stück Strand, ist anscheinend bei den Anglern sehr
beliebt.
Wem
das Angeln von Land aus nicht liegt, der kann natürlich auch draußen auf der
Ostsee versuchen, von einen der vielen
Angelkutter aus beim
Hochseeangeln auf Fehmarn Dorsche oder andere Meeresfische zu erbeuten. Eine
andere Alternative währe dann noch von einem Motorboot aus, mit dem
Schleppangeln "dem Trolling auf Meerforellen" sein Glück zu versuchen. Und
nicht zu vergessen, dass reizvolle Angeln auf Meeräschen in den warmen
Sommermonaten.
zum Seitenanfang
∆
Nach 2 ½ Stunden Angeln bei -1°C Außentemperatur
müssen die Meerforellen noch ein bisschen warten . . .
Kaffee- und Angelpause mit Klönschnack an einem Naturstrand auf Fehmarn
  
"Die Bilder vom Angeln zum Vergrößern bitte anklicken"
Infos zum Spinnangeln auf Meerforellen:
Das
Spinnangeln ist wohl die beliebteste Angeltechnik, wenn es beim Fischen auf
Meerforelle (im Volksmund auch Trutten oder Mefos genannt) darum geht sich für
eine Angelart zu entscheiden. Da man im Gegensatz zum Trolling oder
Schleppangeln die Spinnangelei vom Ufer der Ostsee aus betreiben kann, ist der
Angler nicht unbedingt von motorisierten Booten abhängig. Selbst das
Fliegenfischen ist nicht jedermanns Sache. Nicht jeder Angler ist bereit, sich
die dafür nötige Ausrüstung anzuschaffen. Auch der etwas gewöhnungsbedürftige
Umgang mit der Fliegenrute wird wohl dazu beitragen, dass sich die meisten dafür
entscheiden den Meerforellen mit der Spinnrute nachzustellen.
Selbst
wenn der eine oder andere beim Angeln (z.B. am Strand Nähe
Fehmarn Presen
Schleuse) die Meerforellen mit einer Nass- oder Trockenfliege
überzeugen möchte, muss er das nicht unbedingt mit einer speziellen
Fliegenrute bewerkstelligen. Einfach mal statt der Blinker und Wobbler
eine Wasserkugel oder den Sbirolino an der Spinnrute anbringen. Wenn
dann noch ein ca. 2,5 Meter langes, fast unsichtbares Flour-Carbon
Vorfach mit einem der gängigen Streamer eingehängt wird, kann man auch
als Spinnangler den Meerforellen eine Köderfliege anbieten.
Ich sehe es auch als Vorteil an, dass speziell beim Angeln mit einem
Sbirolino sehr große Wurfweiten erreicht werden können. Einen kleinen Nachteil
des Sbiroangelns will ich auch nicht verschweigen. Bedingt durch das mindestens
2,5 Meter lange Vorfach ist es zwar möglich, bedarf aber etwas Übung diesen
Köder mit einer 3 Meter Rute auszuwerfen. Aus diesem Grund benutze ich beim
Sbirolinofischen auf Meerforellen oder Meeräschen eine um 0,6 Meter längere
Angelrute.
Zwingend notwendig ist das anschaffen einer solchen Rute aber nicht.
Man kann auch gut damit leben, dass sich das auswerfen des Köders bei einer
kürzeren Rute nicht ganz so bequem gestaltet. Wer sich nicht daran stört, dass
auch die Wurfweiten mit der normalen Spinnrute etwas kürzer ausfallen, kann das
gesparte Geld statt dessen für das nächste Meerforellenangeln anlegen.
Meine Angelausrüstung
Spinnangeln:
- Angelrolle Shimano "Twin Power 4000 FB"
- Spinnrute Shimano "Speedmaster 3,0m / 15 - 40g"
- Sbirolinorute Shimano "Beast Master 3,6m / 15 - 40g"
- selbst gebundene Flour-Carbon Vorfächer 0,25mm / 4,6 kg
- geflochtene Schnur "Fireline Cristal 0,12mm / 6,8 kg"
Fliegenangeln:
- Fliegenrute Scierra HMS Scandinavien Saltwater 9,3' feet - line # 7/8 -
rec.wt 16g
- Fliegenrolle Okuma SLV 7-8
- Fliegenschnur Floating (schwimmend):
mein Favoriten sind die "RIO Outbound - Integrated Shooting Taper WF7F"
und eine "Guideline Pounch WF7 und WF8"
des weiteren auf Meeräsche in den wärmeren Monaten die "SAGE Equator Taper
II WF7"
- und ca. 80m gelbes Backing 30 lbs Vision Dacron
Weiteres Angelzubehör:
- Scierra Riptide Watschuhe mit Filzsohlen und Spikes
Meine nächsten Watschuhe (egal von welchem Hersteller) werden ohne Spikes
auskommen müssen! Nach meinem Geschmack, steht der Nutz- gegenüber dem
Nervfaktor beim Angeln in keinem vernünftigen Verhältnis. Deshalb habe ich
die Störenfriede kurzerhand entfernt. Ich komme auch ganz gut mit einer
normalen Filzsohle zurecht.
- eine atmungsaktive Scierra CC4 Wathose
- der Meerforellenkescher mit Holzkorpus wurde mittlerweile durch einen
leichteren Lawson Watkescher ersetzt. Die beiden Enden vom Alu-Rohr wurden
von mir nachträglich mit einem Korken verschlossen und mit Silikon
versiegelt, damit kein Wasser eindringen kann.
- Watgürtel und Watstock
- eine atmungsaktive Watjacke
- ab sofort ist zur eigenen
Sicherheit beim Angeln
immer eine Rettungsweste mit manueller Auslösung dabei
zum Seitenanfang
∆
Sonnenaufgang beim Meerforellenangeln
Und noch ein paar Bilder von den Küsten der Insel Fehmarn
 
Infos über das Revier der Meerforellen:
Die nachfolgenden Unterwasser-Bilder von Fehmarn, wurden von mir vor einigen
Jahren bei Tauchgängen im näheren Küstenbereich der Insel aufgenommen. An diesen
Strandabschnitten war die Ostsee gerade mal 1- 5 Meter tief, also genau
die Bereiche die auch für das Angeln auf Meerforellen oder Meeräschen in Frage
kommen. Einige dieser Fotos entstanden auch an Orten die von Meerforellenangler
besucht werden. Das währen z.B. der Strand von
Fehmarn Presen mit der allseits bekannten
Schleuse,
Wallnau,
Westermakelsdorf, das Makelsdorfer Huk,
Teichhof,
Altenteil, Puttgarden, Marienleuchte,
Katharinenhof,
Gahlendorf, Klausdorf, das Staberhuk, Staberdorf, der Strand und
Golfplatz in
Wulfen, das
Strukkamphuk oder
Flügge. Ich
denke mal, dass diese Bilder und Infos vielleicht ein bisschen dazu beitragen
können, dem einen oder anderen Angler zu vermitteln wie die Welt der
Meerforellen unter Wasser aussieht. Die Flora und Fauna der Ostsee ist
keinesfalls so farblos, trist und ohne Leben wie es oftmals dargestellt wird !
Unterwasserbilder Meerforellenangeln
Fehmarn
   
  
  
"Die Unterwasser-Bilder von der Ostseeinsel Fehmarn zum Vergrößern bitte
anklicken"
zum Seitenanfang
∆
Von Fehmarn aus mit einem Guide auf Meerforellen fischen:
Irgendwann
im Mai 2008 war ich mal wieder mit der Hoffnung unterwegs, an Fehmarn's Küsten
vielleicht eine Meerforelle zu fangen. Am Strand, unterhalb der Marine
Horchstation Staberdorf, traf ich dann auf einen anderen Sportangler den ich bis
dato noch nicht kannte. Wie sich heraus stellen sollte war dieser
Meerforellenangler das Fehmarner Original Otto Gneist.
Bedingt
durch Otto's herzliche und unkomplizierte Art sind wir natürlich sofort ins
Gespräch gekommen. Dabei hat er mir erzählt, dass er seit frühester Jugend dem
Angelsport und der Natur verfallen ist. Auf Fehmarn angelt Otto seit knapp
20 Jahren. So ist es kein Wunder, dass er sich auf der mittlerweile zu seiner
Heimat gewordenen Insel auskennt wie in seiner Westentasche.
Wenn
man mit Otto zusammen am Strand langläuft könnte man fast meinen, dass er
jeden Stein an der Küste persönlich kennt. Das rührt auch ein bisschen
daher, dass der "Inselindianer" (Otto's Spitzname) sich nicht nur für das
Angeln, sondern auch für die manchmal am Strand zu findenden Minerale, Fossilien
und Schmuckstein Rohlinge interessiert. In den Angelpausen hält er daher immer
mit einem Auge nach dem Rohmaterial Ostsee-Jade (Faserkalk) oder dem seltener zu
findenden Bernstein Ausschau. Aber auch Donnerkeile oder Hühnergötter,
sogenannte Wunschsteine / Heilsteine werden gesammelt.
Die
auf Fehmarn gefundenen Steine, werden dann von Otto in sehr aufwendiger
Handarbeit so lange bearbeitet, bis daraus wunderschöne Schmucksteine entstanden
sind. Ein paar Beispiele der fertiggestellten Steine sind links auf dem Bild zu
sehen. Wer sich für dieses Hobby oder den sehr ansprechenden, zum Teil auch mit
Silber verzierten Naturschmuck interessiert, sollte sich ab und zu mal auf
Otto's Seite (siehe Link unter den Meerforellen u. Lachs Bildern) umschauen.
Wenn der "Fehmarn'er "Inselindianer" neben dem Arbeiten und Angeln auf Mefos
auch noch mal ein bisschen Zeit für seine Webseite findet, will er dort eine
extra Rubrik für diesen Steinschmuck einrichten.
So jetzt aber wieder zurück zu den Mefo's:
Das
Otto auf Grund seiner Erfahrungen und Fänge unter den Meerforellenanglern
bekannt ist wie ein bunter Hund, habe ich erst im nachhinein aus dem Web
erfahren. Die nachfolgenden vier Bilder zeigen wohl eindrucksvoll, dass sich der
sympathische Fehmaraner nicht nur mit Steinen, sondern auch mit dem Meeräschen
und Meerforellenangeln gut auskennt. Da ich fast regelmäßig ein- bis zweimal im
Monat auf meiner Lieblingsinsel Fehmarn bin, sind wir beide mittlerweile richtig
gute Freunde geworden und die eine oder andere Meerforelle konnte dank Ottos
fachkundiger Hilfe auch schon überlistet werden.
Links auf dem Bild ist Steffen mit einer 69'er Meerforelle zu sehen. Es sollte
nicht die einzige bleiben. An diesem Tag wurden an der
Ostküste von Fehmarn noch weitere
Meerforellen und
Steelheads gefangen.

Meeräsche 65 cm
gefangen mit der Fliegenrute |

Fehmarn Meerforelle / 84 cm 6,5 kg
gefangen von Otto Gneist / Puttgardener Küste |

Fehmarn Lachs / 88 cm 8,6 kg
gefangen am Strand Nähe Marienleuchte |

Hier ist der gleiche Lachs
wie links auf dem Bild zu sehen |
Wer
vielleicht vor hat, von Fehmarn aus mit einem erfahrenen Guide auf Meerforelle,
Lachs, Dorsch oder Meeräsche zu Angeln, sollte sich mal auf Otto's
Webseite
umschauen. Auf seinen Seiten findet man
unter anderem auch weitere Fotos und Infos zum Meerforellen-Guiding auf Fehmarn.
An Otto noch mal vielen Dank für die Bereitstellung der oben gezeigten Stein-
und Fisch Bilder.
zum Seitenanfang
∆
Da die Wurfweite beim Angeln nun mal begrenzt ist und sich Meerforellen nicht
immer in Ufernähe aufhalten, wird wahrscheinlich jeder Angler der vom Strand aus
auf Meerforellen (lat. Salmo trutta trutta) fischen möchte, im Besitz einer
Wathose sein. Der Vorteil einer solchen Wathose ist der, dass man durch das
seichte Wasser der Ostsee hindurch waten kann und somit auch weiter vom Strand
entfernte Fanggründe erreicht. Mal davon abgesehen, dass diese Hosen in der
Regel wasserdicht und je nach Modell mal mehr oder weniger wärmeisolierend
wirken können, war's das aber auch schon mit den Vorteilen.
Das
beim Angeln unter bestimmten Umständen das tragen solcher Wathosen, in Punkto
"Sicherheit" auch Nachteile mit sich bringen kann, sollte man aber auch
erwähnen. Der Knacktpunkt ist, dass nach dem Anziehen der Wathose je nach Modell
und der körperlichen Ausstattung der Angler, mal mehr oder weniger Luft im
Inneren der Hose verbleibt. Gerade diese Luft kann dann aber mit ihrem enormen
Auftrieb z.B. beim Angeln auf Meerforellen dafür sorgen, dass es nach dem
umfallen im Wasser zu lebensgefährlichen Situationen kommt. Je mehr Luft sich zu
diesem Zeitpunkt in der Nähe der Unterschenkel oder der Füße befindet oder
sich dort hin verlagert, um so gefährlicher wird es. Wenn alles ganz schlecht
läuft und man sich nicht selber oder mit der Hilfe anderer Angler wieder
aufrichten kann, treibt man letztendlich mit der Füßen nach oben und mit dem
Kopf unter Wasser wie eine Boje in der Ostsee herum!
Das oftmals zur eigenen Sicherheit von Meerforellenangler empfohlene und auch
von mir praktizierte angelegen von einem Watgürtel und mitführen von einem
Watstock kann das Risiko des Ertrinkens verringern. Vor kurzem musste ich
leider am eigenen Leib erfahren, dass man beim Angeln diese Gefahr wie gesagt
nur erheblich verringern aber keinesfalls ganz ausschalten kann. Letztes Jahr im
November war ich mit einem Angelfreund an einem Strand auf Fehmarn unterwegs, um
vielleicht die eine oder andere Meerforelle zu erbeuten. Als ich beim Angeln im
ca. ein Meter hohem Wasser nach einem Biss einen unachtsamen Schritt nach vorne
machte passierte es.
Ich
stieß dabei mit meinem Schienenbein an einen unter Wasser liegenden Stein. In
dieser Schrecksekunde versuchte ich das Gleichgewicht wieder herstellen und
kippte dabei in voller Montur nach hinten über. Die Folge war, dass trotz
Watgürtel und einer recht eng anliegenden Neopren Wathose der Auftrieb meine
Füße schlagartig an die Wasseroberfläche beförderte. Erst nach dem vierten
Versuch schaffte ich es nur unter großer Mühe meine Beine nach unten zu drücken
und mich wieder auf die Füße zu stellen. Ohne Watgürtel hätte ich wahrscheinlich
gar keine Chance gehabt, weil die Hose dann komplett vollgelaufen und die
restliche Luft mit Sicherheit auch noch in Richtung Füße gewandert wäre. Das ich
mich beim letzten Versuch wieder aufrichten konnte verdanke ich nur einem
Zufall. Meine Hand griff bei der ganzen Hektik zufällig an einen unter Wasser
liegenden Findling, an dem ich ich mich dann schließlich abstützen konnte.
Wer jetzt meint, dass bei der ganzen Aktion auch der Watstock oder die
Meerforellenrute als Stütze hätte dienen können sollte nicht vergessen, dass
wohl die wenigsten Angler in so einer Stress und Angst durchsetzten Situation
ruhig, gelassen und logisch handeln.
Ich wollte in diesem Moment jedenfalls nur noch eins . . . .
den Kopf aus dem Wasser bringen und wieder Luft holen !
Das da noch der Watstock oder die Angelrute ist habe ich erst später wieder auf
die Reihe bekommen.
Mein Freund war zu dieser Zeit ca. 800 Meter entfernt am angeln und hätte mir
nicht helfen können. Meine Frau stand zu diesem Zeitpunkt ca. 50-60 Meter
entfernt von mir am Strand und machte ein paar Fotos.
 Es
ging alles ziemlich schnell . . .
Als meine Frau die gefährliche Situation (siehe die beiden oberen Bilder)
bemerkte, stand ich auch schon fast wieder auf den Beinen. Das erste der beiden
Bilder wurde an der gleichen Angelstelle ca. 10 Minuten vor dem Vollbad
aufgenommen. Da man immer mal wieder beim Angeln auf Meerforellen in solche
Situationen kommen kann, habe ich mir zusätzlich zum Watgürtel und Watstock auch
noch eine kleine "Riversafe" Rettungsweste mit manueller Auslösung zugelegt. Ich
hoffe, dass mir diese Weste bei den nächsten Angeltouren auf Fehmarn im Notfall
noch etwas mehr Sicherheit verschafft. Ich denke mal, dass man selbst mit so
einer Weste, einem Watgürtel, Watstock und einer optimal sitzender Bekleidung
nie eine hundertprozentige Sicherheit erreichen kann. Meiner Meinung nach,
können aber die aufgezählten Utensilien bestimmt etwas dazu beitragen, dem
Risiko des Ertrinkens entgegenzuwirken. Wer meint, dass so eine Rettungsweste
riesen Ausmaße hat, sollte sich mal die beiden Bilder links anschauen.
Jeder Angler (mich mit inbegriffen) sollte sich auch mal überlegen, ob es beim
Fischen wirklich nötig ist den noch so entferntesten Meter Wasserlinie mit
der Wathose zu überbrücken. Oftmals stehen beim Angeln auf Fehmarn und an vielen
anderen Küsten der Ostsee, die Meerforellen dichter am Ufer als man denkt !
Keine Meerforelle dieser Welt ist es wert beim Angeln sein
Leben zu riskieren !
zum Seitenanfang
∆
|