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Mein Gesellschaftsbecken
Gesellschaftsbecken
Gesellschaftsaquarium Bilder
Pflanzenaquarium
"Die Aquarium Bilder zum Vergrößern bitte anklicken"
Das 680 Liter Gesellschaftsbecken:
Das Gesellschaftsbecken war der Vorgänger vom
Cichliden Aquarium. Bis
auf die Filterung und ein paar andere Gegebenheiten hatte das Aquarium (1,6 x
0,7 x 0,60m =680 Liter) die gleiche Ausstattung, wie das Malawi Tanganjikabecken.
Das Gesellschaftsbecken wurde oben nicht abgedeckt. So war
es den Wasserpflanzen möglich die Blütenansätze über die Wasseroberfläche hinaus
zu schieben.
Im Gesellschaftsbecken wurde an der rückseitigen Aquariumscheibe eine "Back to
Nature" Amazonas Rückwand eingebaut. Die Rückwand verdeckt einen Überlaufschacht
der sich auf der linken Aquariumseite befindet. Der rechts neben dem Schacht
entstandene Hohlraum wurde für Filtermaterealien benutzt. Unter dem Button
Aquarium Rückwand finden
Sie die Beschreibung vom Einbau.
Die Filteranlage vom Gesellschaftsbecken:
Im Aquarium, befand sich ein großer Überlaufschacht, mit einer Glasbohrung am
Boden. Dieser wurde benutzt, um das Wasser über Filterwatte und grobe, blaue
Aquarium Schwämme vorzufiltern. Für den Fall, das sich die Filterwatte dicht
setzt, wurde ein Notüberlauf in den Schacht eingeklebt. Er ermöglicht es, dem
Aquariumwasser kurzgeschlossen am Filtermedium vorbei in Richtung Bohrung zu
fließen.
So einen Notüberlauf kann ich jedem Aquarianer, der im
Aquarium einen Überlaufschacht betreibt nur ans Herz legen !
Das Wasser lief nun über eine PVC- Rohrleitung vom Gesellschaftsbecken in das
untere 3-Kammern
Filterbecken, mit den Maßen 0,74 x 0,45 x 0,50m = 166 Liter.
1. Kammer:
Die erste Filterkammer enthielt 15 Liter Sinterglasröhrchen und wurde von oben
nach unten vom Aquarium Wasser durchströmt. Im Boden der ersten Kammer wurde
eine Lochplatte in einer Höhe von ca. 4 cm angebracht. So war es möglich, den
sich am Boden angesammelten Detrius, von der zweiten Kammer aus zu entfernen.
2. Kammer:
Von der zweiten Filterkammer floss das Wasser von unten nach oben, über einen
Glassteg in die Klarwasserkammer. Durch die Wasserströmung und den gleich
bleibenden Wasserstand, der in dieser Kammer herrschte, wurde hier natürlich
Idealerweise, der Regelheizstab untergebracht.
3. Kammer:
Die Klarwasserkammer hatte rechts an der Seitenscheibe 2 Bohrungen im Glas. Die
1. Bohrung versorgte über einen Absperrschieber die Saugseite der E. Pumpe 1060
An der 2. Bohrung wurde ein Klarwasserkammernotüberlauf angeschlossen, der über
einen Trabs
in der Hausabwasserleitung endete.
Jeder der schon mal beim Wasserwechsel vergessen hat das
Wasser abzustellen, wird so eine Vorrichtung sehr schätzen !
Das gefilterte Wasser wurde mit der E. Pumpe 1060 über eine 20mm PVC-Leitung
zurück ins Gesellschaftsbecken befördert. In diese PVC Leitung wurden 2 T-Stücke eingeklebt.
Das 1. T-Stück versorgt bei Bedarf eine UV-Lampe mit Wasser.
Das 2. T-Stück wurde für die Wasserversorgung eines 3-Rohr-Nitratfilters
benutzt, der oben auf den Bildern zu erkennen ist. Da der UV Klärer und der
Nitratfilter nur geringe Wasserzulaufmengen benötigen, konnten so zusätzliche
Pumpen eingespart werden.
Um eine zu starke Strömung an der Oberfläche des Aquariums zu verhindern, wurde
der PVC Winkel (Redstück 20 - 25mm) vom Wassereintritt auf 25 mm Durchmesser
erweitert. Der Wassereinlauf wurde ca. 60mm unter der Wasseroberfläche
angebracht.
Bei meinem Gesellschaftsbecken, wurde zusätzlich zur
Rückschlagklappe, am Wassereinlauf ca. 5mm unter der Wasseroberfläche eine
kleine Bohrung angebracht. Bei einem Stromausfall würde sonst ohne Bohrung, wenn
die Rückschlagklappe nicht funktioniert, das Wasser rückwärts zum unten
stehenden Filter fließen! Diese Bohrung muss regelmäßig sauber gehalten werden,
sonst kann bei Bedarf keine Luft eingesaugt und so der Kraftschluss (Wasserfluss)
unterbrochen werden !
Zum Nitratfilter:
Die 3 Röhren des Nitratfilters wurden
bei mir in Reihe von unten nach oben durchströmt. So konnten sich keine
Luftblasen im oberen Bereich der Röhren sammeln. Die Röhren enthielten ca. 5
Liter Sinterglasröhrchen. Der geringe Ablauf des Nitratfilters, wurde der 1.
Kammer vom Aquariumfilter wieder zugeführt.
Die Bakterien im Nitratfilter wurden nicht zusätzlich gefüttert.
Hinweis zum Nitratfilter:
Als das Diskusaquarium zum hier gezeigten Gesellschaftsbecken umbaut wurde, habe
ich die komplett eingefahrene Filteranlage erst einmal (auch den
Nitratfilter)
mit übernommen.
Da das Diskusbecken bedingt durch die hohen
Lebendfutter
Gaben, viel höher mit Nitrat belastet war als dieses
Gesellschaftsbecken, erwies sich die Komplettübernahme der Filteranlage als
Fehler.
Nach ca. 4 Monaten habe ich die 3 Nitratfilterröhren von der Filteranlage
entfernt.
Beim dem hier gezeigten Becken mit gutem Wuchs der Wasserpflanzen, war nur eine
geringe Menge an Nitrat vorhanden. Das Leitungswasser was für den Wasserwechsel
benutzt wurde, hatte Nitratwerte von fast 0 mg.
So musste ich damit rechnen, das die anaeroben Bakterien, wenn kein Nitrat mehr
im Nitratfilter vorhanden ist, den Sauerstoffanteil von anderen Bestandteilen
des Aquariumwassers veratmen.
Bei diesen Bedingungen hätten unter Umständen fürs Aquarium giftige Substanzen
freigesetzt werden können. Zum Beispiel aus dem Sulfat der stinkende und giftige
Schwefelwasserstoff
!
Zum Nitrit:
In meinem Inhaltsverzeichnis, findet Ihr unter
Aquaristik / Terraristik
Seiten Tipps jeweils ein Link zum Referat von Dr. Ralf Rombach und Dr. Gerd Kassebeer über
das Thema Nitrit.
Bemerkung zur Filteranlage:
Aus heutiger Sicht, würde ich bei einem solchen
Pflanzenaquarium, die Filterung
anders betreiben.
Zum Beispiel mit 2 Topfaußenfiltern. An einem der Topffilter käme ein Wasser
Oberflächenabzug zum Einsatz. Diesen könnte ich nach Bedarf mechanisch so
einstellen, dass mal mehr oder weniger Aquariumwasser von der Oberfläche oder
unter dem Wasserspiegel angesaugt wird.
Verluste an Wärme (geringere Heizleistung), CO2 (Kohlensäureaustrieb) und große
Düngemittelzugaben (hohe Oxidationsstufe), die sich aus der oben beschriebenen
Filteranlage ergaben, ließen sich so erheblich reduzieren. Dazu kämen geringere
Schwankungen in der Wasserbeschaffenheit, durch den Wegfall vom (großen
Überlaufschacht) Rieselfilter.
Meiner Meinung nach könnten auch Probleme mit Algen und beim Wasserkelch die
gefürchtete Cryptocoryenfäule, so auf ein Minimum reduziert werden.
Vorausgesetzt Licht, CO2, der Zierfischbesatz und die
Aquarium Wasserwerte sind in Ordnung.
Die Beleuchtung im Gesellschaftsbecken:
Vorn hinter der Aquarium Verkleidung wurde eine 58 Watt T8 Vollspektrumlampe Osr.
12/950 mit einem sehr kalten Farbspektrum von ca. 5400 Kelvin untergebracht.
In einer umgebauten Hängelampe mit 3 T5 Röhren, kamen vom Spektrum her zwei
wärmere 16mm T5 Vollspektrumlampen mit der Lichtfarbe "22/940 - 4000 Kelvin" mit
54 Watt zum Einsatz.
Die dritte T5 Röhre in der Hängelampe war vom Spektrum her eine 54
WattLichtfarbe 11/860 mit ca. 6000 Kelvin.
Mit dieser Mischung aus einem kaltem und warmen Farbspektrum habe ich bei meinen
Aquarien sehr gute Erfahrungen gemacht.
Die Beleuchtungsdauer:
| 1x T8 Lichtfarbe 12/950 |
10.00 - 23.00 Uhr |
| 1x T5 "
" 11/860 |
13.00 - 19.00 Uhr |
| 2x T5 "
" 22/940 |
11.00 - 22.00 Uhr |
Anordnung der Lichtfarben im Gesellschaftsbecken:
(von vorn nach hinten)
| 1x T8 Lichtfarbe 12/950 kaltes
Lichtspektrum |
5400 Kelvin |
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| 1x T5 "
" 22/940 warmes
Lichtspektrum |
4000 Kelvin |
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| 1x T5 "
" 11/860 kaltes
Lichtspektrum |
6000 Kelvin |
oder Osr. Sky White 880 mit 8000 Kelvin |
| 1x T5 "
" 22/940 warmes
Lichtspektrum |
4000 Kelvin |
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"T5 ist die Bezeichnung für die neuere
Leuchtstofflampenausführung mit 16mm Durchmesser"
"T8 ist die Bezeichnung für die normale
Leuchtstofflampenausführung mit 26mm Durchmesser"
Hier finden Sie weitere
Infos über die
T5 Leuchtstofflampen mit 16mm Ø
Die Vollspektrum Lichtfarbe 22-940 wird jetzt auch als T5
Röhre angeboten.
Dieses
Photo zeigt eines meiner früheren Gesellschaftsbecken. Bei dieser
Bepflanzung, habe ich am Boden, das Teichlebermoos Riccia fluitans mit
Haarnetzen an Lavasteinen befestigt. |
Bei dem oben gezeigten Gesellschaftsaquarium, habe ich mit dem Teichlebermoos Riccia fluitans,
und den T8 Vollspektrumleuchtstofflampen, genau so gute Erfahrungen gemacht
wie bei den oben genannten T5 Röhren.
Mit einem Vollspektrumlicht kamen dort die kalte Lichtfarbe Osr. 12/950 mit ca.
5400 Kelvin und das warme Spektrum32/930 mit ca. 3000 Kelvin zum Einsatz.
Zusätzlich wurde auch hier das Lichtspektrum 11/860 mit ca. 6000 Kelvin
verwendet. Wer sehr kalte Lichtfarben bevorzugt kann statt der Osr. 860er
einfach mal die Osr.
Skyw. 880 mit 8000 Kelvin ausprobieren.
Die Beleuchtungsdauer bei diesem Gesellschaftsbecken:
| 1x T8 Lichtfarbe 12/950 |
10.00 - 23.00 Uhr |
| 1x T8 "
" 11/860 oder Skyw.
880 |
12.00 - 19.00 Uhr |
| 2x T8 "
" 32/930 oder 22/940 |
11.00 - 22.00 Uhr |
Anordnung der Lichtfarben:
(von vorn nach hinten)
1x T8 Lichtfarbe 12/950 kaltes Lichtspektrum mit 5400 Kelvin
1x T8 " "
32/930 oder 22/940 etwas kältere Lichtspektrum statt 3000
ca. 3800 Kelvin
1x T8 " " 11/860 kaltes Lichtspektrum mit 6000 oder die sehr kalte Skyw. 880 mit 8000 Kelvin
1x T8 " "
32/930 oder 22/940 etwas kälteres Licht statt 3000
ca. 3800 Kelvin
Jetzt noch etwas übers Wasser:
Beim Wasserwechsel wird ausschließlich temperiertes Leitungswasser verwendet.
Wasseraufbereitungsmittel verwende ich nicht.
Unser Leitungswasser / Stadtwasser hat folgende Werte:
| pH Wert |
8,1 |
| Carbonathärte |
3,2 °dH |
| Gesamthärte |
8,1 °dH |
| Nitrat |
< 2,0 mg/l |
| Natrium |
17 mg/l |
| Leitfähigkeit |
370 µs/cm |
Im Gesellschaftsbecken , wird bei mir der CO2 Gehalt über eine Kohlendioxid Anlage in
Verbindung mit einem pH-Regelgerät eingestellt. Das
Aquarium Wasser erreicht in
meinem Becken mit dem Regelsollwert 6,9 pH einen CO2 Gehalt von ca. 10-14 mg/l.
Wie gesagt, dass ist der CO2Gehalt in meinem Aquarium. In einem anderen Pflanzen Aquarium, können sich auf Grund unterschiedlicher Verhältnisse (
Hysterese Regelgeräte, Torffilterung, Huminsäuren usw.) abweichende CO2 Werte
einstellen.
Dem Aquariumwasser wird lediglich der Volldünger einer Dänischen Firma
zugesetzt. Diese flüssige Pflanzennahrung nennt sich "Tropica AquaCare", die
alte Bezeichnung war meines Wissens nach "Tropica Mastergrow". Bei der Dosierung
halte ich mich nicht an die empfohlenen Mengenangaben. In dem oben abgebildeten
Gesellschaftsbecken dosiere ich zum Beispiel nur mit 40% der angegebenen Menge. Sporadisch werden
zusätzlich im Bereich stark zehrender Aquariumpflanzen (z.B.
Echinodoren) getrocknete ca. 10mm große Lehmkügelchen im Bodengrund versenkt.
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