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Das Cichliden Aquarium
Cichlidenaquarium
Cichliden / Barsche Bilder
Cichliden Aufzuchtbecken
Stachelaale im Aquarium
Stachelaale Bilder
Diskus
Aquarium
Tipps u. Infos über die Malawi, Tanganjika, Viktoriasee
Cichliden / Barsche in diesem Becken.
" Die Bilder zum Vergrößern bitte anklicken "
(siehe "hier" wenn es mal
nicht funktioniert)
In dem Monatsmagazin "ATInfo" (Vivarienkunde,
Umwelt und Naturschutz) wurde in leicht abgewandelter Form die
Beschreibung von diesem Cichliden Aquarium publiziert. Auch einige der hier zu
sehenden Aquarium und Cichliden / Barsche Bilder wurden mit meiner Zustimmung in
der oben genannten Zeitschrift veröffentlicht.
Mein Cichliden Aquarium hat die Maße 1.6m x 0,7m x 0.60m mit einem Inhalt von
680 Liter. Es ist der Nachfolger von meinem
Gesellschaftsbecken
und Diskusaquarium. Auf die Bodenscheibe wurde als Schutz zusätzlich eine 6mm
starke PVC Platte eingeklebt. Die Glasstärke des Beckens beträgt 12mm. Als
Abdeckung dienen 6mm Plexiglasplatten.
Cichliden Aquarium Einrichtung:
Die Aufbauten des Aquariums bestehen aus griechischem Lochgestein. Das
Lochgestein wurde gesandstrahlt um die Verunreinigungen und die scharfen Kanten
zu beseitigen. Dunkler Fluss-Sand aus der Leine bedeckt den Boden. Der Sand
wurde gewaschen und so ausgesiebt das ca. 70% eine Körnung 0,5 bis 1.5mm hat.
Für die restlichen 30%wurde eine Körnung von 4 bis 20mm verwendet. Für die
Schneckenbarsche wurden acht Gehäuse von Weinbergschnecken rechts im Cichlidenaquarium
untergebracht.
Um dem Aponogeton-blättrigen Wasserkelch Cryptocoryne-aponogetifolia halt zu
geben, wurde eine runde 25cm große Seerosenteichschale, die auch gut in der
Aquaristik verwendet werden kann, hinter dem Lochgestein versteckt. Die Schale
wurde von innen mit einer schwarzen Perlonstrumpfhose ausgekleidet, damit das
feine Fertigsubstrat für die Pflanze nicht durch die kleinen Löcher des
Behälters rieselt. Die Oberfläche der Schale wurde mit kleinen Kieselsteinen
abgedeckt, damit die
Cichliden/Barsche hier nicht buddeln können. Man sollte
darauf achten das dem Wasserpflanzen Substrat kein Torf (senkt den pH Wert)
beigemischt wurde.
Für die Filterung verwende ich folgende Geräte:
Ursprünglich wurde das Cichliden Aquarium mit einem
Filterbecken betrieben, dass
unter dem Aquarium stand . Um die Energiekosten möglichst gering zu halten,
wurde die
Filteranlage wie nachfolgend beschrieben umgerüstet.
Ein Außenfilter mit 1050 l/h einen mit 700 l/h und ein Innenschnellfilter mit
1200 l/h. Am 700 Liter Außenfilter verrichtet ein Wasser Oberflächenabzug
zuverlässig seine Arbeit. Ein 300 Watt Heizstab und die Abwärme des
Schnellfilters halten im Aquarium 24 °C .
Beleuchtung über dem Cichliden Aquarium:
Sie besteht aus zwei 54 Watt 16mm T5 Vollspektrum Leuchtstofflampen, die einzeln
geschaltet werden. Die 1. Röhre Lichtfarbe Ultra Natur wird direkt hinter der
Frontverkleidung an einer Aluleuchtleiste betrieben. Die 2. Röhre mit der
Lichtfarbe Osr. 22-940 befindet sich in einer umgebauten Hängelampe, in der
insgesamt 3 T5 Leuchtstofflampen eingebaut wurden. Die 1.Röhre wird mit 12
Stunden und die 2. Röhre ab Mittag mit 7 Stunden betrieben. Die übrigen 2
Röhren in der Hängelampe werden nicht benutzt."T5 ist die
Bezeichnung für eine neue Leuchtstofflampenausführung mit 16mm Durchmesser"
"T8 ist die Bezeichnung für die normale
Leuchtstofflampenausführung mit 26mm Durchmesser"
Infos über das Lichtspektrum:
Das Licht der Vollspektrumlampen sieht folgendermaßen aus: Die vordere
Röhre hat mit 9000 Kelvin ein sehr kaltes Lichtspektrum. Die Röhre in der
Aquarium Hängelampe hat mit 4000 Kelvin eine warme Lichtfarbe.
Stark farbbetonende Lampen, die in der Aquaristik noch oft verwendet werden,
kommen bei meinem Becken nicht mehr zum Einsatz. Bei diesen Lichtspektren kam es
bei mir, mit 10 mg Nitrat im Aquarium zu starkem Pinselalgenwuchs.
Mit gleichen Nitratwerten, bei einer Beleuchtung von 9000 und 4000 Kelvin, waren
die Pinselalgen nach ca. 8 Wochen verschwunden und sind auch bis heute noch
nicht wiedergekommen. Lediglich der grobe Befall auf den Steinen wurde vor dem
Lichtspektrumwechsel entfernt. Die Pflanzen entwickelten sich unter diesem
Lichtspektrum prächtig. Der Aponogeton ähnliche Wasserkelch (Cryptocoryne
aponogetifolia) hat zur Zeit ca. 80 Blätter mit knapp einem Meter Länge. Die
Algen auf der Pflanze verabschiedeten sich bei diesen Bedingungen von alleine!
Nun stellte sich in den kleinen Löchern des Lochgesteins ein gewollter schwacher
Bewuchs von Grünalgen ein. Dieser wird gerne vom
Eretmodus cyanostictus oder
anderen Cichliden abgeweidet, so das diese Algen überhaupt kein Problem
darstellen und darüber hinaus noch zum natürlichen Aussehen des Aquariums
beitragen.
Infos zum Ancistrus:
Wenn Ancistrus Welse in Cichliden Aquarien gehalten, die ausschließlich
mit Gestein eingerichtet sind, sollte man immer ein kleines Stück Holz
"Aquaristik tauglich" in die Dekoration mit einbauen. Die Welse raspeln dieses
Holz ab und decken damit ihren dringend benötigten Zellulosebedarf !
Eine häufige Anfrage per Mail:
Kann oder sollte man Malawi-Tanganjika-Victoriasee Cichliden / Barsche
vergesellschaften ? Ich habe mit der Cichliden-Haltung aus "drei verschiedenen
afrikanischen Seen" in meinem Becken keine Probleme bekommen. Das heißt aber
nicht, dass so etwas immer gut gehen muss ! Es gibt genug Aquarianer, die bei
dem Versuch diese Cichliden im Aquarium zu vergesellschaften schlechte Erfahrungen machen.
Aus diesem Grund werden die recht unterschiedlichen Meinungen und Cichliden
Infos zu diesem Thema sicherlich ihre Berechtigung haben. Im Endeffekt muss halt
jeder für sich selbst entscheiden ob er bei der Vergesellschaftung von Cichliden
so ein "Risiko" eingehen will oder nicht.
Das Cichliden Aquarium hat folgenden Fisch Besatz:
Malawi Cichliden / Barsche:
1 Paar
Copadichromis borleyi kadango "red fin"
1 Paar
Protomelas spilonotus "tansania"
1 Paar
Protomelas taeniolatus boadzulu (Jugendfärbung)
1 Paar
Aulonocara masoni chitimba
1 Paar
Labidochromis caeruleus (Yellow)
1 Paar
Sciaenochromis fryeri (Ahli)
1 Paar
Pseudotropheus estherae red/red
Tanganjika Cichliden / Barsche:
1 Paar
Gnathochromis permaxillaris
1 Paar
Eretmodus sp.cyanostictus north Lumbye
1 Paar
Tanganicodus irsacae
1 Paar
Neolamprologus brevis
1/4 Xenotilapia ndole
4 Synodontis petricola
Victoriasee Cichliden / Barsche:
1 Paar Haplochromis sp "CH44"
Welse: 1/4 Ancistrus "Albino"
Jetzt noch ein paar Infos übers Wasser:
| pH Wert |
8,1 |
| Carbonathärte |
3,2 °dH |
| Gesamthärte |
8,1 °dH |
| Nitrat |
< 2,0 mg/l |
| Natrium |
17 mg/l |
| Leitfähigkeit |
370 µs/cm |
Das weiche Wasser härte ich für das Cichlidenaquarium folgendermaßen auf:
Einen im Keller stehenden 300 Liter Tank füge ich in bestimmten Mengen
Natriumhydrogencarbonat, Meersalz und natriumchloridfreies Mineralsalz zu. Dabei
erhöht sich die Leitfähigkeit von ursprünglich 370 µs/cm auf ca. 700 bis 800
µs/cm.
Ein paar Stunden vor dem Wasserwechsel heize ich im Tank das
Aquarium Wasser auf 22 C ° auf. Dann
wird mittels einer Pumpe und einer fest verlegten Wasserleitung der
Wasserwechsel (300 l alle 1 1/2 Wochen) im Cichlidenaquarium ausgeführt.
Zum Schluss noch Infos zum Cichliden Futter:
Flockenfuttermischung: 50% Spirulina und 50% Artemiaflocken.
Zusätzlich fütterte ich noch Frostfuttersorten:
Weiße und schwarze Mückenlarven, Artemia, Mysis, Lobstereier, und
Cyclops.
Rote Mückenlarven egal ob gefroren oder lebend verfüttere ich an meine Malawi,
Tanganjika, Viktoriasee Cichliden nicht mehr. Siehe auch unter "Lebendfutter
Infos Mückenlarven"
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